Das kühle Nass ruft – bewusst schwimmen und genießen

Temperaturen um die 30 Grad im Schatten, Trockenheit oder Schwüle und auf jeden Fall Schweißperlen auf der Stirn, da hilft nur eins: Die Badesaison einläuten und sich eine wohlverdiente Abkühlung gönnen! Egal, ob im Freibad, am Badesee oder im eigenen Pool. Die verschiedenen Möglichkeiten in das kühle Nass einzutauchen, haben alle ihre eigenen Vorzüge und laden zum Genießen ein.

Manche Badeanstalten bieten für regelmäßige Schwimmer sogar 50-Meter-Becken, in denen man seine 1.000 Meter oder mehr Bahn für Bahn richtig gut durchziehen kann. Egal, ob regelmäßiger Sport- oder nur Gelegenheitsschwimmer und ganz gleich ob beim Kraulen, Brust- oder Rückenschwimmen: Wenn du deine Bahnen oder Runden schwimmst, versuche doch einmal, dich ganz auf dich zu konzentrieren und blende alle störenden Einflüsse wie den typischen Badelärm aus.

Wenn du willst, versuche deine Schwimmbewegungen bewusst wahrzunehmen. Kostest du die Bewegungsabläufe voll aus? Verfügst du über Körperspannung? Geht da vielleicht noch ein bisschen mehr? Beim Brustschwimmen: Tauchst du beim Durchziehen der Armbewegungen mit dem Kopf ganz unter Wasser oder legst du nur dein Gesicht auf die Wasseroberfläche? Wann atmest du? Nach jedem Zug oder nach jedem zweiten?  Spürst du deine Arme und Beine? Empfindest du Anstrengung? Geht dieses Gefühl der Anstrengung vorüber, wenn du deinen Rhythmus gefunden hast? Was empfindest du, wenn du nach dem Schwimmen das Wasser verlässt? Bist du erfrischt oder angenehm matt? Wie fühlt sich dein Herzschlag an? Breitet sich ein angenehmes Gefühl aus, wenn du dich auf dein Handtuch auf der Wiese oder am Badestrand fallen lässt? Was immer du empfindest, spür den Dingen nach und genieße…

Badesee oder Freibad?

Wer das Element Wasser lieber in Verbindung mit Spaß, Action und vielen anderen Badefreudigen erleben möchte, der ist in einem Freibad gut aufgehoben. Egal, ob jung oder alt: Im Freibad in der Nähe lassen sich ereignisreiche und erholsame Stunden mit Freunden oder der ganzen Familie verbringen. Während die Kleinen die Rutschen, Tischtennisplatten, Wasserspielplätze und Sprungtürme „unsicher“ machen, kann die Sonne oder ein schattiges Plätzchen unter Bäumen und Schirmen unbeschwert genossen werden. Übrigens: Das größte angelegte Schwimmbecken der Welt befindet sich in Chile. Es ist sage und schreibe über einen Kilometer lang und fasst 250 Millionen Liter Wasser.

Wer glaubt, Badeseen seien dreckiger, nur weil man häufig nicht wie im Schwimmbad bis zum Boden gucken kann, der täuscht sich! Regelmäßige Überprüfungen der Wasserqualität belegen immer wieder, dass Badeseen gut überwacht zum bedenkenlosen Planschvergnügen einladen. Naturliebhaber sollten also keinesfalls davor zurückschrecken, einen erholsamen Tag am Badesee zu verbringen und die Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Nicht nur der Duft der Sträucher am Ufer, das Zwitschern der Vögel im Gebüsch und in den Bäumen vor allem morgens und abends, sondern auch die frische unverbrauchte Luft und angenehme Ruhe sprechen für einen idyllischen Badetag am Natur- oder Baggersee.

Rezeptideen für Picknick-Snacks

Wem es trotz kühlem Nass immer noch zu warm ist, sollte sich ein erfrischendes leckeres Eis vom Schwimmbadkiosk gönnen. Der E.I.S. Eis Info Service des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie e. V. in Bonn teilte übrigens mit: Die Deutschen schlecken am liebsten Vanille-Eis. Bei den Haushaltspackungen des Lebensmittelhandels war Vanille-Eis (inklusive Vanille-Eismischungen) mit einem Marktanteil von rund 31 Prozent auch im Jahr 2016 mit Abstand die beliebteste Eis-Sorte. Auf Platz zwei und drei folgen Schokoladen-Eis und Nuss-Eis.

Neben Speiseeis im Becher, am Stiel oder aus dem Waffelhörnchen gelten kühle Getränke – insbesondere Apfelsaftschorlen und Brausen mit verschiedenen Geschmacksrichtungen – als besonders beliebt. Rezepte für selbstgemachte Picknick-Snacks mit Nachos, Keksen und mehr gibt es hier und hier.

Bereits im antiken Rom gehörten öffentliche Bäder zum Stadtbild und erfreuten sich großer Beliebtheit. Der Besuch eines öffentlichen Schwimmbades war schon damals ein geschätzter Zeitvertreib, um die Seele baumeln zu lassen und den Alltag zu vergessen. Bis in die heutige Zeit hat sich daran nichts geändert. Das Versinken im kühlen Nass, egal ob naturbelassen oder im städtischen Freibad, ist sehr populär und bringt die Menschen zusammen.