Wohlfühlen/Wohlbefinden

Was heißt das eigentlich: sich wohlfühlen?

Wann fühlt man sich wohl und womit hängt ein gutes Gefühl zusammen? Den meisten Menschen fällt es einfacher zu beschreiben, in welchen Situationen oder warum sie sich NICHT wohlfühlen. Zum Beispiel, wenn die Gesundheit angeschlagen ist, wenn man eine Erkältung, Grippe oder Kopfschmerzen hat. Körperliche Schmerzen und körperliches Unwohlsein können häufig klar definiert werden. Komplizierter wird es, wenn deine Stimmungsbalance aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Wie beeinflusst körperliches Wohlbefinden die Laune – und umgekehrt?

Zahlreiche Studien belegen inzwischen die Verbindungen zwischen Körper und Geist. Geht es dir körperlich nicht gut, dann kann sich das auch auf deine Laune auswirken. Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche. Die Psyche kann völlig unabhängig vom Körper krank werden, was in der Folge Einfluss auf dein körperliches Wohlsein haben kann. Das hat jeder schon einmal erlebt: Wer gestresst ist und unter Spannung steht, wird auch eher mal krank oder es dauert länger, bis man gesund ist.

Es kann deshalb nie schaden, gut auf sich und den Körper zu hören. Genauso wie man regelmäßig die Seele baumeln lassen sollte. Einfach mal kurz abschalten hat noch niemandem geschadet!

Wie kannst du dein Wohlbefinden erhalten?

Es gibt viele Tipps, Tricks und Anregungen, wie man Körper und Seele in Balance halten kann und dadurch die Leistungsfähigkeit bewahrt. Wir haben ein paar, die uns persönlich gut gefallen, für dich zusammengestellt. Entscheide selbst, was dir Spaß macht und guttut – das ist am Wichtigsten!

  • Positiv denken
    Es klingt ganz banal, aber es ist eine Tatsache: Bewusst lächeln, kann die Stimmung positiv beeinflussen. Mache dir ab und zu selbst ein Kompliment und finde dich überhaupt einfach gut 😉
    Versuche auch, deine Umgebung und deine Mitmenschen positiv wahrzunehmen und offen zu sein für alles und jeden. Du wirst feststellen: Wenn du eine positive Grundhaltung hast, fällt dir vieles leichter und du kannst an einer Menge Dinge Spaß haben. Schon fühlst du dich besser.
  • In einem gesunden Körper…
    …kannst du den Satz vervollständigen? Richtig: …steckt ein gesunder Geist. Das, was schon unsere Großeltern predigten, hat nichts an Gültigkeit verloren. Fairerweise sollte erwähnt werden, dass es hilft, wenn man körperlicher Betätigung gegenüber aufgeschlossen ist. Studien belegen, dass Menschen, die eine positive Einstellung zum Sport haben, körperlich und geistig mehr von einem Training profitieren als Bewegungsmuffel. Fakt ist: Bewegung hält körperlich UND geistig fit und kann sogar die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisieren. Was dir gut tut und Spaß macht – der ordentliche Waldlauf, die Tausend Meter Kraulen, die täglichen Yogaübungen – ist natürlich reine Geschmackssache!
  • Farben
    Was ist deine Lieblingsfarbe – oder ändert sie sich immer mal wieder? Das ist durchaus möglich. Viele Menschen glauben an die Auswirkung von Farben auf Körper und Psyche, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung. Man unterscheidet zwischen kalten und warmen Farben. Die warmen Farben wie Gelb, Orange oder Rot aktivieren, können die Durchblutung anregen oder auch unbeschwert und fröhlich machen. Die so genannten kalten Farben wie Blau oder Grün beruhigen und entspannen eher. Tatsächlich spielt die Visualisierung von Farben auch in der Meditation eine Rolle, wenn es um Entspannung geht. Vermutlich gibt es die eine oder andere Farbe, die deine Stimmung beeinflussen kann. Deshalb: einfach mal ausprobieren, schaden kann’s auf keinen Fall.
  • Schokolade
    Sich wohlzufühlen hat viel mit Zufriedenheit zu tun. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Es sind oft die kleinen Dinge des Lebens, die – bewusst erlebt – uns gute Gefühle bescheren. Im Alltag kann es folglich eine Rippe Schokolade sein, die uns ein Wohlgefühl beschert. Schon der Duft von Schokolade ist ein Genuss für sich. Auch Lippen und Zähne können Schokolade erkennen. Und wenn die Wärme im Mund die Schokolade schmelzen lässt, entfalten sich nach und nach ihre Geschmacksstoffe. Genuss ist eine natürliche Reaktion des Menschen. Wenn uns etwas gefällt oder schmeckt, wir einfach Freude daran haben, genießen wir es instinktiv. Genuss-Experten wie der Psychologe Dr. Rainer Lutz widersprechen der Geringschätzung von Genuss. Genuss ist elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei – denn ein sinnliches Leben ist Teil eines sinnvollen Lebens. Momente des Genießens helfen uns, uns vor Stress im Alltag zu schützen und stellen den negativen Gefühlen positive entgegen. Genuss folgt „7 goldenen Regeln“. Und wer diesen Regeln folgt, gelangt zu einem sinnlicheren, zufriedeneren Leben. Mehr dazu unter „Warum Genuss“ ((Link einbetten)) auf dieser Seite.
  • Yoga
    Yoga findet seinen Ursprung in der indischen Philosophie und gibt es in vielen Formen und Ausprägungen. Modernes Yoga kann sowohl meditativ als auch körperbezogen sein, und es ist Geschmacks-, Ansichts- oder auch Glaubenssache, welches Yoga dem Einen mehr liegt als dem Anderen. So oder so kann Yoga positive Effekte auf physisches wie auf psychisches Wohlbefinden haben. Entspannend ist es allemal und hat erwiesenermaßen auf viele Menschen eine beruhigende Wirkung und kann bei richtiger Anwendung Stress entgegenwirken. Bei Interesse an Yoga empfiehlt sich das Training unter qualifizierter Anleitung und nicht, sich die zum Teil doch recht komplizierten Übungen mit Büchern und CDs beizubringen. Nahezu jedes Fitness- oder Sportstudio bietet heutzutage Yoga an.
  • Wellness & Co
    Ist es nicht herrlich, einfach mal ein paar Stunden oder gleich einen ganzen Tag auszuspannen und nichts zu tun? Ab und zu ein Wellness-Tag wirkt Wunder. Sauna, Dampfbad, Beauty, Massagen, Whirlpool und Co. wirken lange nach und können dein Wohlbefinden steigern. Auch oder gerade, wenn du einen stressigen Job oder eine anstrengende Familie hast, solltest du dir ab und zu eine Auszeit gönnen. Inzwischen findet sich in jeder Region ein Hotel mit einem Spa, ein öffentliches Schwimmbad mit einem Wellnessbereich oder eine Therme. Dringende Empfehlung von uns: Am besten planst du deinen Wellnessausflug gut, damit du deinen Tag voll und ganz genießen kannst und du dich von nichts und niemandem stören lassen musst.
  • Schlaf & Entspannung
    Ausreichend guter Schlaf gehört mit zu den ganz wichtigen Voraussetzungen für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Laut wissenschaftlicher Studien hat chronischer Schlafmangel negative Folgen für die Gesundheit. Wer also häufig zu wenig schläft, ist schneller gestresst und gereizt und fühlt sich unwohl. Das hat einen einfachen Grund: zu wenig oder ein gestörter Schlaf wirken sich negativ auf die Gehirntätigkeit aus. Das wiederum hat Einfluss auf den Stoffwechsel. Du kannst vieles für einen erholsamen und ungestörten Schlaf tun. Hilfreich sind sicherlich die für dich passende Matratze, Bettdecken, Kissen und Bettwäsche sowie Pyjama. Darüber hinaus sinnvoll sind abendliche Rituale vor dem Schlafengehen. Denn diese können dir beim Abschalten helfen. Abhängig davon, was für ein Typ Mensch du bist, kannst du mit geringem Aufwand eine innere Entspannung erreichen, die dich gut schlafen lässt. Der Eine kann das beim Lesen, der Andere bei einer Tasse Tee. Wer sich schwer tut, den Tag loszulassen, kann es mit Yoga, autogenem Training oder Achtsamkeitsübungen versuchen.