Weltglückstag — International Day of Happiness

Wer bei „Weltglückstag“, „International Day of Happiness“ oder „Tag des Glücks“ an eine Erfindung der Glücksbärchis oder von Züchtern vierblättriger Kleeblätter denkt, liegt falsch. Der Ursprung des Weltglückstags geht tatsächlich auf eine sehr viel seriösere Quelle zurück.

Genauer gesagt auf die Vereinten Nationen (engl. United Nations). Im Jahr 2012 erklärte der damalige UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon den 20. März zum Internationalen Tag des Glücks. 2013 wurde der neue Gedenktag schließlich zum ersten Mal begangen. Die dazu verabschiedete Resolution legt das Streben nach Glück als grundlegendes menschliches Ziel fest. Die UN-Mitgliedsstaaten sollen sich in ihrer Politik von diesem Grundsatz leiten lassen.

Die großen UND kleinen Momente zu schätzen wissen

Und auch ihr solltet die Chance nutzen, euch einmal auf die Glücksmomente eures Lebens zu besinnen. Das können große und kleine Momente sein. Die Geburt eures Kindes, die lang ersehnte Beförderung oder vielleicht auch nur ein besonders schöner Sonnenuntergang — oder der langsame Genuss eines edlen Kakaotrüffels. Was auch der Grund sein mag, weshalb ihr euch im jeweiligen Augenblick glücklich fühlt: In eurem Körper spielt sich jedes Mal das gleiche Feuerwerk körpereigener Hormone ab.

Die richtigen Hormone ins Spiel bringen

Die wichtigsten Stoffe sind dabei Oxytocin und Dopamin. Oxytocin zählt zu den Bindungshormonen und sorgt dafür, dass ihr euch entspannter und vertrauensseliger fühlt und leichter monogame Bindungen eingehen könnt. Es wird unter anderem bei Umarmungen und während des Orgasmus ausgeschüttet; bei Frauen auch während der Geburt und beim anschließenden Stillen. Wenn der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet wird, regt das in eurem Hirn das mesolimbische System an. Dort entsteht das Glücksgefühl, das ihr dadurch empfindet. Dopamin spielt außerdem bei der Produktion von Endorphinen eine wichtige Rolle. Endorphine helfen eurem Körper leichter mit Schmerzen auszukommen und stimulieren euer Immunsystem.

Falls ihr gerade aber niemanden zur Hand habt, der mit einer Umarmung Glücksgefühle auslösen könnte, solltet ihr zu Plan B übergehen – denn wie jeder weiß, funktioniert auch Schokolade, um Endorphine auszuschütten und sich glücklich zu fühlen. Und das ist immerhin eines der grundlegenden Ziele eines jeden Menschen. Übrigens: In unserem letztjährigen Beitrag zum Weltglückstag haben wir schöne Ideen für glücklich machende Genussmomente zusammengetragen, siehe einfach hier.