Mehr als 200 Millionen Schoko-Osterhasen hat die deutsche Süßwarenindustrie 2021 produziert.
214 Millionen Osterhasen aus Schokolade sorgen für Genuss und ein Stück Normalität in Pandemiezeiten

Eine aktuelle Umfrage bei Mitgliedern des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie e. V. (BDSI) hat ergeben, dass zum Osterfest 2021 rund 214 Millionen Schoko-Hasen produziert werden. Sie sorgen hiermit für Genuss und ein Stück Normalität in Pandemiezeiten.

Die Hälfte der Schoko-Hasen, rund 107 Mio. Stück (50 %), verbleiben in Deutschland und erfreuen kleine und große Genießer zum Osterfest. 107 Mio. der hierzulande produzierten Schoko-Hasen (50 %) gehen ins Ausland, vor allem in die europäischen Partnerländer, aber auch in die USA, nach Kanada, Australien und Südafrika.

Der klassische Osterhase aus Vollmilchschokolade ist nach wie vor am meisten gefragt. Aber auch Osterhasen aus zartbitterer oder weißer Schokolade und Dekofiguren wie kleine Lämmer, Möhren oder Küken aus Schokolade sind im Trend. Ganz weit vorn in der Verbrauchergunst liegen weiterhin Schoko-Eier, die in keinem Osternest fehlen dürfen.

Über 200 Millionen Schoko-Osterhasen hat die deutsche Süßwarenindustrie im Jahr 2021 hergestellt.

Vermehrt mit Kakao aus zertifiziert nachhaltiger Erzeugung

Immer mehr der süßen Osterprodukte enthalten Kakao, der nachhaltig hergestellt wird. Im Jahr 2020 lag der Anteil an nachhaltig zertifizierten Kakao in den in Deutschland verkauften Süßwaren bei 77 %. Bei der ersten Erhebung des BDSI im Jahr 2011 lag dieser Anteil bei ca. 3 %.

Bei den vielfältigen Aktivitäten der deutschen Süßwarenindustrie für einen nachhaltigen Kakaoanbau stehen die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Kleinbauern und ihrer Familien, insbesondere in Westafrika, im Vordergrund. Viele deutsche Süßwarenhersteller beteiligen sich an oder haben sogar eigene Projekte und Programme, die Landwirte und ihre Gemeinden in die Lage versetzen, ihr Einkommen zu verbessern, den Kakaoanbau produktiver und klimaresistenter zu gestalten, die Umwelt zu schützen und die Entwaldung zu bekämpfen sowie die Rechte der Menschen in der Lieferkette zu respektieren. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette.

Die Zertifizierung ist dabei ein sehr wichtiger Baustein für die Entwicklung eines nachhaltigen Kakaosektors. In den wichtigsten Zertifizierungsstandards von Fairtrade und Rainforest Alliance werden strenge Anforderungen an die Verhinderung von missbräuchlicher Kinderarbeit gestellt und von den jeweiligen Organisationen vor Ort kontrolliert. Beide Siegel stehen für rund 75 % des eingesetzten nachhaltigen Kakaos. Ebenfalls große Bedeutung haben vergleichbare Unternehmensprogramme, welche regelmäßig von unabhängigen Dritten geprüft werden.

* Die Erhebung des BDSI bezieht sich auf eine einheitliche Basis von 100 Gramm.

 

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