Schokolade richtig lagern

Kühl, trocken, dunkel und geruchsneutral: Auf diese einfache Formel kann man die richtige Lagerung von Schokolade bringen. Damit Schokolade lange richtig lecker bleibt, sollte sie keinen starken Temperaturschwankungen ausgesetzt werden. Eine Lagertemperatur von 12 bis 18 Grad ist die optimale Wohlfühltemperatur für Schokolade. Keinesfalls sollte man Schokolade im Kühlschrank oder im Gefrierfach aufbewahren. Denn dann bröckelt sie und verliert ihren Glanz. Auch Feuchtigkeit mag die Schokolade nicht: Dann können weiße Schlieren (so genannter Fettreif) auf der Oberfläche der Schokolade entstehen. Auf den Geschmack hat das zwar keine Auswirkungen, aber es sieht nicht schön aus.

Schokolade luft- und lichtdicht lagern

Insbesondere weiße Schokolade ist geruchsempfindlich. Schokolade sollte deshalb grundsätzlich nicht in der Nähe stark riechender Lebensmittel aufbewahrt werden. Käse-, Wurst- oder Fischgerüche könnten sich sonst auch auf der Schokolade breit machen. Kommt Schokolade mit Luft und Licht in Berührung, kommt es zur so genannten Oxidation der Fette. Die Folge ist eine starke Geschmacksveränderung und ein unangenehmer Geruch. Um Oxidation zu vermeiden, sollte die Schokolade dunkel und luftdicht verpackt aufbewahrt werden. Meist liegt es in der Natur der Sache, dass Schokolade und Pralinen nicht alt werden. Doch so lange halten sie mindestens bei richtiger Lagerung:

Schokolade: 12 bis 14 Monate
Milchschokolade: 12 Monate
Pralinen mit fetthaltigen Füllungen: 6 bis 9 Monate

Das Mindest-Haltbarkeitsdatum nennt den Zeitpunkt, bis zu dem eine Ware ihre spezifischen Eigenschaften behält; auch nach Ablauf dieser Frist kann sie völlig einwandfrei sein. Mit „Verfallsdatum“ oder letztem Verkaufsdatum hat diese Angabe nichts zu tun.

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