Herbstlaub in knalligen Farben
Es gibt so viele Gründe, um den Herbst zu genießen!

Da haben wir doch noch einen schönen späten Sommer erlebt – in diesem September. Meteorologisch ist allerdings schon längst kein Sommer mehr, sondern Herbst – denn der Herbst geht danach schon jedes Jahr am 01. September an den Start. Das hat vor allem praktische Gründe. Denn den kalendarischen oder astronomischen Herbstanfang verorten wir ja erst gut drei Wochen später. Die Meteorologen betrachten hingegen stets definierte Zeitabschnitte und erheben und werten u. a. statistische Daten aus. So sind etwa volle Monatsbetrachtungen unerlässlich. Wir kennen das: Der August 2021 war im Vergleich zum Vorjahresmonat kälter und auch im Vergleich zum langjährigen Mittel (über 30 Jahre hinweg betrachtet) noch 1,6 Grad zu kühl usw. Und dann gibt es noch den Phänologischen Herbstanfang, bei dem die Erntereife von Kulturpflanzen und andere Marker ins Gewicht fallen. Die Natur zeigt uns also, ob schon Herbst ist oder nicht. Sind die Holunderbeeren reif? Wie ist es um die Rosskastanie bestellt? Konnte die Obsternte im Großen und Ganzen abgeschlossen werden? Letztlich: Verfärbt sich das Laub von Bäumen und Sträuchern und in welchem Tempo? Phänologisch unterteilt sich der Herbst zudem in drei Phasen: Früh-, Voll- und Spätherbst.

Leckeres Herbstgebäck wieder im Handel

Dass der Herbst vor der Tür steht, erkennen wir an weiteren Indikatoren: So stehen pünktlich zum 01. September wieder die beliebten Herbstgebäcke in den Regalen der Supermärkte. Mehr Informationen dazu findet ihr hier. Wer jetzt zu einem leckeren Herbstkaffee einladen möchte oder ein herbstliches Menü perfekt abrunden möchte, für den haben wir ein tolles süßes Rezept: Domino Cup Cakes.

Cup Cakes zu Weihnachten mit Dominosteinen: einfach lecker!

Es gibt viele Gründe, den Herbst zu lieben. Wenn die Tage kürzer werden und die Nachttemperaturen immer öfter absinken, machen wir es uns zuhause wieder behaglich. Die Kuscheldecke kommt raus, heiße Tees, Milch mit Honig und kräftige Suppen sind wieder gefragt. Vielleicht schmökern wir endlich wieder in einem schönen Buch. Insgesamt dürfen die Gerichte wieder deftiger werden, und bei angenehmeren Temperaturen schmeckt auch die Lieblingsschokolade und munden die Lieblingspralinen noch mal so gut. Die jetzt entstehende Farbenpracht der Natur, das Feuerwerk an Laubfarben, überwältigt uns und selbst das Grau des Morgen- und Abendnebels in Flussniederungen kann begeistern. Wie wäre es mit einem ausgedehnten Waldspaziergang? Anregungen gibt es hier und hier.

Herbstastern: überraschend schöne Blüten noch im späten Oktober

Wer einen Garten hat, erlebt zudem ein kleines Wunder, das sich jedes Jahr aufs Neue wiederholt. Da gibt es Herbstastern, die schon im Frühjahr ausgetrieben hatten und über den Sommer als kerngesunde, immer größer werdende Pflanzen in kräftigstem Grün dastanden. Doch von Blüten keine Spur. Und so fragt man sich unweigerlich, ob diese Astern überhaupt noch einmal anfangen zu blühen. Und plötzlich sind die Knospen da und ebenso plötzlich öffnen sich diese und es erscheinen dicht an dicht edle Farbtupfer in silbrigem Violett, metallic durchwirktem Braun oder doch noch einmal in einem knalligen Spätsommergelb. Es gibt Herbstastern, die erst im späten Oktober in voller Blüte stehen. Einfach toll!

Saisongerecht: ein Kürbiskäsekuchen mit einem Boden aus Keksen

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Und auch wenn es bis Halloween noch dauert, schießen nun überall vielfältige Kürbisangebote aus dem Boden und können wir endlich wieder mit Zierkürbissen Balkon, Hof oder Einfahrt formen- und farbenfroh dekorieren. Und natürlich schmecken die verschiedenen Kürbissorten in ihrer Vielfalt nicht nur lecker, sondern teilweise auch sehr unterschiedlich. Da könnt ihr auf Entdeckungsreise gehen. Lecker ist unser herbstlicher „Pumpkin Cheesecake“ mit einem knusprigen Keksboden mit schokoliertem Brezeltopping und Erdnüssen. Probiert ihn doch einfach mal aus, wenn ihr mögt. Das Rezept findet ihr hier.

Ein Käsekuchen mit Kürbis -- samt Keksboden und schokolierten Bretzeln passt perfekt in den Herbst.

Der Herbst: Hochzeit für alle Apfelfans

Der Herbst steht auch für die Apfel- und Traubenernte. Heimische reife Äpfel frisch vom Baum zu pflücken und gleich zu essen, kann übrigens wirklich ein Genuss-Erlebnis sein. Und für die meisten Fans dieses Kernobstes geht sowieso nichts über einen knackig-saftigen und festfleischigen Apfel. In vielen Regionen gibt es heute wieder Initiativen, die Streuobstwiesen als Kulturlandschaften und genauso wichtigen Naturraum erhalten. Eine solche regionale Aktionsgemeinschaft findet ihr zum Beispiel hier. Bei der Gelegenheit lassen sich ganz viele alte Apfelsorten wiederentdecken (viele von ihnen sind auch für Allergikerinnen und Allergiker geeignet). Habt ihr schon einmal einen „geflammten Kardinal“ versucht oder einen „schleswiger Erdbeerapfel“?

Im Herbst ist auch das Licht oft besonders schön. Die tiefer stehende Sonne taucht das bunte Laub der Wälder am Morgen oder Nachmittag in richtig intensive Goldtöne. Wer Zeit hat und Muße mitbringt, kann jetzt traumhaft schöne Fotos machen und die Farbenpracht im Bild „konservieren“. Mehr in diesem Genießer-Tutorial.

Da ja Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist: Wenn endlich der Herbst Einzug gehalten hat, ist die Advents- und Weihnachtszeit auch nicht mehr weit, und wir können schon der dann noch gemütlicheren Festsaison mit Lichterglanz, heißem Punsch und leckerem Weihnachtsgebäck entgegenfiebern. Doch jetzt genießen wir erst einmal den Herbst, der ja gerade erst angefangen hat!

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