Die Freizeit draußen bewusst genießen

Auf der Arbeit hat es länger gedauert, in der Uni stehen Klausuren an, das Pendeln von A nach B mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erfordert mal wieder jede Menge Geduld – es sind diese Dinge des Alltags, für die wir einen Großteil unserer Zeit aufwenden. Und selbst in der Freizeit bleiben wir in Gedanken häufig bei der anstehenden Prüfung oder bei dem von uns betreuten Projekt. Zudem stehen in der freien Zeit Hausarbeiten, familiäre Verpflichtungen oder intensive Hobbys auf dem Programm. Alles in allem ein ziemlich durchgetakteter Alltag.

Das ist auch nicht schlimm, oft sogar zwingend nötig, um alles unter einen Hut zu bekommen. Was aber häufig zu kurz kommt, ist Freizeit, über die wir auch tatsächlich frei und vor allem bewusst verfügen. Es sind kleine Inseln, die wir uns im Alltag schaffen können – gerade bei dem aktuell herrlichen Sommerwetter. Dabei sollten wir einmal nur an uns selbst denken. Denn das ist nicht egoistisch, sondern für unser Wohlbefinden ganz essenziell. Was solche Inseln konkret sein können? Nun, letztlich für jeden etwas anderes. Generell gilt: Es braucht keine außergewöhnlichen Aktivitäten oder das Besondere. Es sind kleine Dinge, die uns erfüllen, wenn wir uns bewusst für sie Zeit nehmen.

Einmal Auspowern und zurück

Die einen finden es schlicht langweilig, die anderen betreten hingegen ihre persönliche „Insel des Alltags“ mit dem Zuschnüren der Laufschuhe. Fakt ist: Beim Joggen hat man Zeit. Zeit für sich selbst. Laufen gehen ist ideal, um in sich hineinzuhören und andere Dinge auszublenden. Bei gleichbleibendem Lauftempo und regelmäßiger Atmung können wir spüren, wie unser Körper arbeitet – und reagiert: Halten wir uns zum Beispiel stets an dieselbe Route, merken wir leichter, wie uns unsere Kraft immer weiter trägt. Es braucht aber nicht zwingend sportliche Ambitionen oder eine Regelmäßigkeit. Es ist vielmehr das Gefühl nach dem Joggen, das sich auch bei gelegentlichen Läufen einstellt – nachdem wir uns überwunden und ausgepowert haben, unser Kopf und die Gedanken wieder sortiert sind – das kann sehr befreiend sein.

Lasst die anderen sich hetzen

Um die freie Zeit bewusst zu genießen, kann man es draußen aber auch ruhiger angehen lassen. Widmet euch zum Beispiel eurem Lieblingsplatz auf dem Balkon oder der Terrasse oder setzt euch auf die Wiese im Park oder in ein Café: Egal wofür ihr euch entscheidet, wichtig ist, das Smartphone wegzulegen und einmal ganz bewusst zu entschleunigen. Dabei könnt ihr das rege Treiben um euch herum gelassen und mit Abstand verfolgen. Probiert euch mal gezielt auf eure Sinne zu konzentrieren: Wie die angenehme Wärme der Sonne auf euch wirkt, wie der Tee oder Kaffee duftet – alles wird plötzlich intensiver. Gönnt euch dazu kleine Leckereien. Ein leckeres Eis — Informationen zu den beliebtesten Speiseeis-Sorten der Deutschen in Haushaltspackungen hat der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e. V. (BDSI) unlängst veröffentlicht –, Schokolade, Kekse & Co. versüßen jede Auszeit und steigern erwiesener Maßen das Wohlbefinden. Inspiration findet ihr vielleicht auch in diesem unkommentierten Video.

Die langen sommerlichen Sonnentage laden förmlich dazu ein, sich Genussmomente im Freien zu erschaffen. Also geht raus und denkt bewusst an euch selbst. Findet die für euch passenden Inseln – egal, wie sie aussehen: Ob aktiv in Bewegung oder eher gemütlich an einem Lieblingsort, ob alleine oder zusammen mit Familie oder Freunden: Es gibt keine Regeln oder Anleitungen. Richtig ist immer das, was euch gut tut.