Lesen mit allen Sinnen: Welttag des Buches

In dieser Woche ist es wieder soweit: Der durch die UNESCO ausgerufene „Welttag des Buches“ steht am 23. April an. Der globale „Feiertag“ rückt die Bedeutung des Lesens und der Kultur des geschriebenen Wortes in den Mittelpunkt. In einer grundsätzlich sich immer schneller drehenden Welt, Zeiten ständiger Erreichbarkeit und stressigem Arbeitsalltag kommt das Lesen bei vielen Menschen zu kurz. Dabei hilft das Lesen, dem schnelllebigen und oft genug auch als trist empfundenen Alltag zu entfliehen. Und: In Zeiten von #Wirbleibenzuhase und #Abstandhalten hat der eine oder andere dann doch wieder etwas mehr Raum für eine gute Lektüre. Bei der Auswahl des passenden Buches sind dem geneigten Leser keine Grenzen gesetzt…

Für jeden das passende Buch

Wer am besten bei Nervenkitzel und Gänsehaut abschalten kann, sollte sich mit einem Krimi oder Thriller vergnügen. Liebhabern ergreifender Lovestorys sei ein Roman mit viel Gefühl ans Herz gelegt. Fans von mystischen Wesen und farbenfrohen Welten werden sich vermutlich am ehesten beim Lesen eines Fantasy- oder Science-Fiction-Romans begeistern können und in fremde Welten entführen lassen. Doch auch die klassische Literatur bietet eine gute Möglichkeit, die Seele baumeln zu lassen. Spannende, romantische, gruselige und fantastische Geschichten entführen den Leser aus seinem Trott und ermöglichen es, vor dem geistigen Auge fremde Lebenswelten zu betreten und dabei unterschiedlichsten Charakteren zu begegnen.

Nicht nur im Zug auf dem Weg zur Arbeit, sondern auch während der Mittagspause auf der Parkbank, auf der Liege an einem schattigen Plätzchen im Garten oder abends eingekuschelt auf dem Sofa lässt sich der Tag durch den bewussten Genuss des passenden Buches bzw. einer uns interessierenden Geschichte entschleunigen. Durch das Abtauchen in fremde Welten schafft sich der Leser seine ganz eigene Ruhe-Insel und erlebt überdies eine Auszeit für alle Sinne. Denn das Sehen, Fühlen, Schmecken oder Riechen findet nicht nur physisch, sondern auch im Kopf statt!

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Wer beim Lesen tagsüber eine Pause zwischendurch machen möchte, um Augen und Geist etwas Ruhe zu gönnen, mag sich vielleicht etwas „Hirnnahrung“ gönnen – zum Beispiel leckere Schokolade, einige Plätzchen oder erfrischendes Eis. Schön ist, wenn ihr die Muße findet, ganz bewusst in den Genuss von Schokolade, Gebäck oder Speiseeis einzutauchen. Wenn ihr mögt, könnt ihr euch in diesem Video anleiten lassen. Ein ultimatives Genuss-Erlebnis verspricht übrigens dieser erfrischend kühle Drink: Unser Black-and-White-Shake (zum Rezept geht es hier) vereint Kokosexotik mit herrlichen Schokoladen-Doppelkeksen, cremigem Vanille-Eis und soften Mini-Marshmallows. Einfach Lecker!

Lesen hilft zu entspannen

Während viele Menschen die Möglichkeit der mobilen, digitalen Bibliothek in Form eines E-Book-Readers wahrnehmen, schwören andere auf das konventionell gebundene Buch aus Papier und Leim. Gerade die klassische Variante des Buches erzählt nicht nur die geschriebene Geschichte des Autors, sondern auch seine ganz eigene Historie. Wer schon die großen Lesesäle altehrwürdiger Bibliotheken betreten hat, erinnert sich vielleicht, dass sie oder er sofort den angenehmen Geruch alter, benutzter Bücher in der Nase hatte. Stellt euch vor: Ihr fahrt langsam mit der Hand über den Leder-Einband und blättert behutsam Seite für Seite des z. B. vergilbten Papiers um… Es lässt sich nur erahnen, wie vielen Lesern dieses Buch bereits genussvolle, kreative, inspirierende oder vielleicht auch lehrreiche Stunden bereitet hat.

Wer Einschlafprobleme hat, sollte übrigens ebenfalls öfter den Griff in das Bücherregal wagen und den Fernseher eher einmal ausgeschaltet lassen! Denn die Lektüre eines guten Buches hilft nachweislich, vom Erlebten loslassen zu können, und viele schwören auf ein paar Seiten Lesestoff vor dem Zubettgehen, um erholsamen Schlaf zu finden. Lesen kann also effektiv helfen zu entspannen — wobei ein spannendes Buch einen wiederum derart gefangen nehmen kann, dass man sich eher auf- als abregt. Da muss jeder für sich schauen, was vor dem Schlafengehen guttut.

Ein von uns für gut befundenes Buch kann uns übrigens in den sogenannten Flow-Zustand versetzen. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.