Genuss-Plus: Mit Nüssen und Nuss-Mischungen Salate lecker aufpeppen

Nach den üppigen Tagen und angesichts der andauernden Corona-Beschränkungen, die auch das verfügbare Angebot sämtlicher Sporteinrichtungen fast auf Null halten, wollen sich viele zum Jahresauftakt bewusster ernähren. Viele sitzen ja beruflich ohnehin schon mehrere Stunden täglich im Homeoffice oder Büro – und die Sitzzeiten sind durch Corona eher noch länger geworden. Da können knackige, grüne oder bunte Salate mit hohem Rohkostanteil eine Extraportion Frische und mehr Vital- sowie Ballaststoffe in den Speiseplan und auf den Teller bringen. Als Teil einer ausgewogenen Ernährung sind Salate ohnehin nicht wegzudenken, und sie sind schier endlos variierbar. Saaten und vor allem Nüsse, Nuss-Mischungen und Nuss-Frucht-Mischungen können Salate aller Art einfach und schnell aufpeppen. Der Kreativität sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Das Ausprobieren lohnt sich.

Studentenfutter passt prima 

Ob zu grünen oder gemischten Salaten – ob im Kartoffel- oder Nudelsalat: Nüsse gehen immer. Ein Klassiker unter den sogenannten Ruck-Zuck-Salaten ist der Rote-Bete-Salat mit griechischem Fetakäse und Walnüssen. Ebenfalls sehr lecker schmeckt ein schnell gemischter Blattsalat aus Rauke, Lollo Rosso oder Bianco, Romana und Feldsalat mit Stücken frischer Feigen, garniert mit einem Mix aus Nüssen wie Cashew, Hasel- und Walnuss oder Mandeln. Die Nüsse können „pur“ verwendet werden oder gesalzen und selbstverständlich auch geröstet. Auch ein orientalischer Karottensalat mit Rosinen und Walnüssen schmeckt herrlich – wer möchte, kann dafür auch gleich zum Studentenfutter greifen.

Interessiert? Dann schaut doch einfach mal ins Netz. Dort gibt es je nach Gusto unzählige Rezepte aus allen Teilen der Welt, von leicht und schnell bis zu aufwändig und festlich. Food-Fotograf und Blogger Patrick Rosenthal hat auf seiner Seite einen tollen Exoten im Angebot – einen asiatisch angehauchten fruchtig-scharfen Mango-Gurken-Salat mit Erdnüssen. Sehr köstlich. Zu seinem Rezept geht es hier.

Nuss ist nicht gleich Nuss

Botanisch betrachtet sind Nüsse die essbaren Samenkerne von Früchten, die von einer verholzten Schale umschlossen sind. Hasel-, Macadamia- und Walnüsse sind hierfür Beispiele. Mandeln und Pistazien sind eigentlich Steinfrüchte. Die Erdnuss ist im botanischen Sinne eine Hülsenfrucht. Allgemein gebräuchlich handelt es sich aber bei allen um Nüsse, die neben dem leckeren Geschmack allerhand positive Effekte auf die Gesundheit haben.

Täglich eine Handvoll Nüsse

Nüsse sind reich an Ballaststoffen, ungesättigten Fettsäuren, pflanzlichen Proteinen, Vitaminen z. B. aus der B-Gruppe, Mineralstoffen, wie Kalium und Magnesium, und sekundären Pflanzenstoffen. Der Fettgehalt von Nüssen von 40 bis 70 Gramm pro 100 Gramm ist ziemlich hoch. Doch wenn man genauer hinschaut, fällt das ausgezeichnete Fettsäuremuster auf. Hasel-, Macadamia- und Pekannüsse enthalten über 40 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren. In Walnüssen stecken hauptsächlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die Mandel hat von beidem einiges zu bieten. Und der hohe Ölgehalt von Erdnüssen besteht zu mehr als 75 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren; vor allem Oleinsäure (einfach ungesättigte Fettsäure C18:1) und Linolensäure (mehrfach ungesättigte Fettsäure C18:2).  Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) spricht sich daher klar für einen bewussten Nuss-Konsum aus und empfiehlt täglich eine Handvoll, etwa 25 Gramm, davon zu essen. Mehr über Nüsse erfahrt ihr hier.

„In Deutschland werden nur vergleichsweise wenige Nüsse und Ölsaaten angebaut“, so der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e. V. „Deshalb müssen die meisten Schalenfrüchte importiert werden. Die wichtigsten Nuss-Sorten kommen aus Ländern wie den USA, der Türkei und Argentinien.“ Welche Nüsse ihr auch immer bevorzugt: Sie sind vielseitig einsetzbar, schmecken pur, in der Mischung mit Früchten, gesalzen, gewürzt oder geröstet. Für viele sind sie reinstes Super-Food, für uns ein echtes Genuss-Plus.

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