Zum Muttertag verschenkt fast jeder Zweite Süßwaren.
Muttertag 2021: 40 Prozent verschenken Süßigkeiten

Muttertag fällt stets auf den zweiten Sonntag im Mai – in diesem Jahr also auf den 09. Mai. Zu diesem Festtag wird fast jede oder jeder Zweite Süßigkeiten an „die beste Mutter von allen“ verschenken. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen respondi-Umfrage bei 1.057 Personen, die der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e. V. (BDSI) im Dezember 2020 in Auftrag gegeben hatte. Überhaupt stehen Süßwaren als kleines Präsent hoch im Kurs. Neun von zehn Befragten gaben an, gelegentlich Süßigkeiten zu verschenken.

Zum Muttertag verschenkt bald jeder Zweite Süßwaren.

Zum Muttertag fällt die Wahl der Schenker bevorzugt auf Pralinen. Nusssplitter, Trüffel- oder Nugat-Pralinen, Pralinen mit und ohne Alkohol, mit und ohne Füllung, Fruchtpralinen, geschichtete, runde, quadratische oder solche in Tütchen oder Töpfchen – das Pralinenangebot in Deutschland ist schier unerschöpflich und für jeden Gaumen gibt es das passende Genussfeuerwerk.

Pralinen – wer hat sie erfunden?

Der historische Ursprung der Praline ist nicht eindeutig belegt. Eine weit verbreitete Theorie besagt, dass der deutsche Koch des französischen Grafen Plessis-Praslin als erster in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts einen mundegerechten Happen aus Mandeln und Zucker kreierte. Er soll diesen nach seinem Herrn benannt und so der mundgerechten Köstlichkeit einen Namen gegeben haben.

Entscheidend für Pralinen, wie wir sie heute kennen, war der Wunsch des Brüsseler Apothekers Jean Neuhaus, seinen Kunden bittere Medizin schmackhafter zu machen. Dafür überzog er die Medizin mit einem feinen Schokoladenmantel. Aus dieser Idee entwickelten sich auch unter dem Einfluss seines Sohns Frédéric zu Beginn des 20. Jahrhunderts die ersten belgischen Pralinen. Damit war der Grundstein für ein bis heute beliebtes und erfolgreiches Segment gelegt. In Deutschland wird die überwiegende Mehrheit der Pralinen mittlerweile in automatisierten Produktionsprozessen hergestellt. Hier werden erfolgreich manuelle Fertigkeiten auf die Produktion im großen Stil übertragen.

Zum Muttertag verschenkt fast jeder Zweite Süßwaren.

Wenn ihr mehr über Pralinen erfahren möchtet oder sogar einige Pralinen selbst herstellen möchtet, auf schokoinfo.de gibt es ein ganzes Schokotorial über die verführerischen süßen „Häppchen“.

Zweiter Muttertag in der Pandemie – was kann man unternehmen?

Der Muttertag 2021 wird der zweite sein, der in Zeiten der Pandemie und unter besonders strengen Corona-Auflagen stattfindet. Da fragen sich viele: Was kann und darf ich als Familie oder mit der Mutter allein im engsten Kreis unternehmen? Sicher, die mögliche Auswahl an Ausflugszielen ist ziemlich beschränkt, Restaurants und Cafés bleiben überdies geschlossen.

Sofern das Wetter mitspielt, plant doch einfach einen kleineren Ausflug ins Grüne in der Nachbarschaft ein oder macht einen Spaziergang im nächsten Wald oder Stadtpark. Klar, in manchen Regionen sind solche Ziele schnell überfüllt. Dann überlegt vorher, wo es vielleicht Nischen gibt, die nicht so stark frequentiert sind oder wo mehr als ausreichend Platz zur Verfügung steht.

Ein Ausflug samt Spaziergang im Grünen zum Muttertag kann zu einem wunderbaren Erlebnsis für alle werden.

Bei schlechtem Wetter und unter Achtung der Corona-Beschränkungen ist vielleicht ein ausgiebiger Muttertags-Brunch denkbar, den ihr organisiert. Rezept-Inspirationen für Salziges und Süßes findet ihr in unserer Rezepte-Rubrik auf dieser Seite. Immer wieder gern genommen ist unser Rezept für das frühlingsfrische „Himbeer & Rosen Törtchen“ mit einem knusprigen Boden auf Haferkeksen, weißer Schokolade, Kakao und feinstem Staub aus Himbeerbonbons. Probiert es aus. Das Törtchen sieht nicht nur spektakulär aus, es schmeckt auch einfach himmlisch.

Alternativ kommt vielleicht ein Spielenachmittag in Frage. Klassische Brett- und Gesellschaftsspiele sind wieder richtig „in“ und bieten eine willkommene Abwechslung vom Fernseher oder Computer-Bildschirm. Um den Tisch versammelt interagiert man gemeinsam als Familie, steht im Dialog miteinander und freut oder ärgert sich in der Gruppe. Diese besondere Chemie entsteht nur, wenn man zusammen in einem Raum physisch präsent ist. Brett-, Karten- und Würfelspiele gibt es unzählige, und oft finden sich noch alte Spielesammlungen im Haus.

Fokus auf Erinnerungen – warum sie Genuss bedeuten können

Seid ihr zu zweit oder zu dritt, dann könnt ihr mit euren Müttern (und Vätern) vielleicht in Erinnerungen schwelgen und alte Fotos anschauen. Unser Genuss-Tutorial „Pracht der Farben“ zeigt euch, wie ihr Momente des puren Genusses mit den Augen erleben könnt. Sehen ist einer der Sinne, der sich nach der Geburt als letzter entwickelt. Babys sehen erst ganz verschwommen, bis sie die Umwelt irgendwann in ihrer vollen Pracht und Vielfalt wahrnehmen können. Es gibt viel zu entdecken, viele unterschiedliche Motive, viele Farben und Schattierungen. Erst wenn wir morgens die Augen öffnen, beginnt damit auch wirklich der Tag. 30 bis 50 Prozent unserer Gehirnkapazität sind für das Verarbeiten von Bildern reserviert. Fotos als Erinnerungen an gemeinsame Urlaube und Reisen oder das Familienglück vor Jahren können positive Gefühle in uns auslösen und kleine Glücksmomente erzeugen.

Wer mehr über dessen Historie erfahren möchte, kann in diesem Beitrag nachschauen: https://www.genuss-tut-gut.de/am-muttertag-besondere-freude-schenken/

Wir wünschen euch allen einen geruhsamen und genussvollen Muttertag 2021!

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