Stressfrei in der Stadt unterwegs

Am 31. Oktober ist nicht nur Halloween, sondern auch der Internationale Tag der Städte. Zu diesem Anlass gibt es einen Beitrag zum Thema: „Stressfrei in der Stadt“. Du kennst es vielleicht: Auf den Straßen wird gedrängelt, alle Menschen scheinen es eilig zu haben. Autofahrer schimpfen genervt aus dem geöffneten Fenster. Züge, Flugzeuge und Hupen sind die Geräuschkulisse. Heute möchte ich mit dir Wege erkunden, die Stadt anders anzugehen. Selbst die wuseligste, vollste Stadt kann man sich zum Genussort machen. Egal wo, man findet überall einen Ruheort, wenn man nur richtig sucht.

Raus aus der Routine: Die Stadt mit neuen Augen sehen

Sind wir in der Stadt unterwegs, haben wir fast immer ein Ziel vor Augen. Post abschicken, einkaufen gehen, sich mit Freunden treffen oder zur Arbeit pendeln. Wann ist man schon mal in der Stadt unterwegs, ohne irgendeinen konkreten Grund, ohne Ziel, ohne Aufgabe, ohne Zeitdruck? Bei mir ist das lange her. Im Urlaub zum Beispiel, da schlendert man öfter mal ohne Grund, geht auf Erkundungstour, lässt die Stadt auf sich einwirken. Man nimmt sich Zeit, guckt in jedes Gässchen, stoppt an Schaufenstern, setzt sich in ein Café.

Anscheinend haben wir im Urlaub einen ganz anderen Zugang zur Stadt, eine andere Beziehung. Eine große Rolle spielt dabei die Routine. Ist man auf dem Weg zur Arbeit, läuft man schnurstracks an allem vorbei, zielgerichtet. Wenn ich allerdings die gleiche Strecke in meiner Freizeit laufe, fallen mir allerlei Sachen auf: Es hat ein neuer Marktstand aufgemacht, ein Restaurant hat den Besitzer gewechselt oder die Straße hat eine Seitengasse, die ich vorher nie bemerkt habe. Deswegen kann es gut tun, mit der Routine zu brechen und ganz bewusst und langsam die „vertraute“ Umgebung zu erkunden. Manchmal ist das dann so, als würde ich eine Brille aufsetzen und die mir bekannte Stadt mit ganz neuen Augen sehen. Wir haben zu dem Thema auch ein Video: Wie man die Stadt mit allen seinen Sinnen genießen kann.

Die Parkbank, mein Refugium

Doch auch wenn man keine Zeit für eine längere Erkundungstour hat, kann man die Stadt in einen Ort des urbanen Genusses verwandeln. Wenn es für mich zu stressig wird, dann brauche ich immer einen Rückzugsort. Kurze Pause, verschnaufen, und dann mit neu gesammelter Energie zurück in den Alltag. Mein persönliches Refugium findest du in jeder Stadt, quasi immer und überall: Die Parkbank. Brauche ich mal eine Auszeit, dann suche ich mir die nächste Bank, packe mein Essen aus, und lass mir mein Gesicht von den Sonnenstrahlen wärmen. So ein kleines „Picknick“ ist erstaunlich entspannend und erdend, gern auch mit Freunden oder Kollegen. Dafür bietet sich natürlich nicht nur die Parkbank an, sondern auch Parks, Grünanlagen, Plätze. Eigentlich jeder Ort, an dem du dich wohl fühlst. Vielleicht gibt dir unser Video zum Thema ja eine Inspiration.

Snack, aber Oho!

Für ein urbanes Picknick eignen sich ganz besonders süße und salzige Knabbereien. Wer sein Picknick wirklich zum Hochgenuss machen will, für den haben wir zwei herbstliche Rezepte mit köstlichen Dips! Einerseits gibt es da den käsigen Serbien-Dip mit leckeren Walnüssen, der perfekt zu Grissini passt. Zum Rezept geht es HIER.

Andererseits ist da der verführerisch süße Schweizer-Dip aus Maronencreme mit würzigem Appenzeller und Röstzwiebeln. Der schmeckt besonders gut im Herbst, wenn die Maronen gerade frisch geerntet wurden, und bringt dein Picknick garantiert aufs nächste Level! Dazu passen übrigens ganz wunderbar knusprige Käsestangen. Zum Rezept geht es HIER.