Die klassischen Butterkekse erfreuen sich das ganze Jahr über großer Beliebtheit
Tag der Kreativität

In dieser Woche begeht die UN den Tag der Kreativität und Innovation (21. April). Unabhängig von diesem jährlich wiederkehrenden Thementag steht Kreativität für eine besonders kostbare Ressource. Bei Wikipedia heißt es: „Kreativität ist die Fähigkeit, etwas zu erschaffen, was neu oder originell und dabei nützlich oder brauchbar ist. Darüber hinaus gibt es verschiedene Ansätze, was Kreativität im Einzelnen auszeichnet und wie sie entsteht. Das Wort Kreativität bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch vor allem die Eigenschaft eines Menschen, schöpferisch oder gestalterisch tätig zu sein.“ Kreativität kann sich folglich auf alle Lebensbereiche erstrecken.

Große Erfindungen sind das Ergebnis kreativer Schöpfung. Denken wir an das Telefon, das Auto oder die Glühbirne. Aber auch in den eigenen vier Wänden können wir quasi tagtäglich kreativ sein. Ob beim Ausprobieren von Back- und Kochideen, beim Neugestalten von Zimmern, beim saisonalen Dekorieren usw. Wer malt, schreibt, fotografiert oder bastelt, ist kreativ. DIY-Fans sind kreativ. Rätsellöser auch.

Speiseeis – stets das Ergebnis schöpferischer Kraft

Im Alltag umgibt uns eine schier endlos scheinende Vielzahl an Dienstleistungen und Produkten, die allesamt das Ergebnis schöpferischer Kraft sind. Heute haben wir zum Beispiel leckeres Speiseeis genossen. Und ja, auch das Eis am Stiel, im Hörnchen oder in der Familien-Haushaltspackung will kreiert sein und ist also das Ergebnis eines kreativen Prozesses.

Der Eis-Info-Service der Fachsparte Markeneis beim Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e. V. (BDSI) hat unlängst darauf hingewiesen, dass 2021 etwa ein Trend zu Kooperationen mit bekannten Marken existiert, z. B. aus dem Schokoladen-, Dessert- oder Getränkebereich. All diese Marken versprechen in der Kombination mit cremigem Speiseeis neuartige Geschmackserlebnisse.

Für noch mehr Abwechslung bei den Eis-Fans, die klassische Varianten favorisieren, sorgen softe Varianten bei den Eishörnchen, vegane Eis-Spezialitäten oder neue Sorten wie zum Beispiel Aprikose-Schmand. Auch die Verwendung hochwertiger Zutaten wie Schokolade aus Belgien, Eis ohne Zusatzstoffe mit 100 Prozent natürlichen Zutaten, besonders proteinhaltige Eis-Variationen oder eine Verfeinerung der Rezepturen durch Sahne, hohe Milchanteile oder einer Kombination von Erdnüssen mit Reis im Eis findet sich bei den leckeren Neuheiten.

Foto: (c) BDSI, 2015/2021

Die Eis-Saison 2021 kann also starten. Das Angebot ist bunt und vielfältig für jeden Eis-Fan und für jeden Eis-Moment.

Süßwaren – Erfindergeist über Jahrhunderte rum um den Globus

Neulich wurden wir übrigens gefragt, wer die Süßwaren wann erfunden hat? Das lässt sich so pauschal nicht beantworten, weil auch bei einzelnen Süßwarenkategorien und -produkten individueller kreativer Erfindergeist dahintersteckt. Die zwei wichtigsten Komponenten von vielen Süßigkeiten sind die Schokolade und der Zucker. Schokolade wird beispielsweise immer mit Kakao hergestellt. Von ihm wissen wir, dass er bereits von den Azteken genossen wurde. Von Mexiko aus gelangte Kakao im 17. Jahrhundert nach Spanien und wurde von dort weltweit verbreitet. Zunächst gehobenen Gesellschaftsschichten vorbehalten, kamen über die Jahrhunderte hinweg alle Schichten der Gesellschaft in den Genuss von Kakao und Schokolade.

Bonbons als Süßigkeiten auf Zuckerbasis sind eine Kreation der Franzosen. Bonbons konnten erst erfunden werden, als der Rohrzucker und die Kunst des Zuckersiedens aus Kleinasien nach Europa gekommen waren. Exklusiv in Adelskreisen wurden Kaubonbons aus Bonbonnieren (Konfektschachteln) verzehrt. Aus dem handgefertigten Konfekt wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein industriell hergestelltes Produkt.

Eine Besonderheit lässt sich noch für Deutschland berichten: Hier gab es ab Mitte des 19. Jahrhunderts den “Bamberger Bärendreck”, heute als Lakritz bekannt. In Bamberg wurden damals bereits flächendeckend Süßholzwurzeln und Zuckerrüben – Hauptzutaten von Lakritze – angebaut. So konnten die Bamberger frühzeitig und erschwinglich dieses Ergebnis lokaler Kreativität als besondere Köstlichkeit genießen.

Süßwaren, aber auch Knabberartikel, sind Produkte, die wir als kleine Freuden des Alltags doch nicht mehr missen möchten, nicht wahr? Die Süßwarenbranche in Deutschland insgesamt erfreut uns immer wieder aufs Neue mit vielfältigen leckeren Innovationen und tollen Ideen. Und jetzt, da das Wetter hoffentlich langsam wieder schöner wird und die Temperaturen Schritt für Schritt steigen, kommen ja auch die Grills wieder aus den Ecken. Schaut doch mal bei unseren zahlreichen Dip-Rezepten auf dieser Seite nach und lasst euch inspirieren. Zu nahezu allen Dips reichen wir auch eine spezifische Knabberempfehlung, etwa salziges Gebäck. Und diese Paarungen passen perfekt zu Salaten und fast allem Grillgut — ob mit Fleisch, Fisch oder Gemüse. Wir wünschen euch viel Spaß und Genuss beim Ausprobieren — und seid ruhig kreativ. In diesem Sinne…

Ein leckerer Maronendip mit Röstzwiebeln und Appenzeller passt wunderbar zum gemütlichen Silvester-Schmaus

Foto: (c) BDSI, 2018

 

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