Stress im Alltag: Das kannst du tun, um für mehr tägliches Wohlbefinden zu sorgen

„Ich bin total gestresst!“
„Ich hab einen solchen Stress auf der Arbeit …“
„Mann, war das wieder stressig …“

Erkennst du diese Aussagen? Ungefähr 20 Prozent aller Deutschen leiden unter Dauerstress – und erwähnen immer mal wieder, dass sie etwas stresst. Insbesondere die 30- bis 40-Jährigen sind davon betroffen, weil sie durch Doppelbelastung mit Job und Kindern besonders viel zu tun haben. Aber sogar mehr als 60 Prozent der Jüngeren haben das Gefühl, wachsender Belastung ausgesetzt zu sein. Insbesondere scheint dabei das Stadtleben anzustrengen.

Doch was meinen sie damit genau – und was ist das eigentlich: Stress?

Unter Stress versteht man Belastungen, die auf den Körper oder die Psyche ausgeübt werden. Für unsere Vorfahren war Stress überlebenswichtig und unser Körper zeigt noch heute die gleichen Symptome: Bei Gefahr muss er sehr schnell fluchtbereit sein. Puls und Blutdruck steigen, die Sinne reagieren schärfer, die Muskeln sind angespannt, Stresshormone sorgen für einen Energieboost und im schlimmsten Fall können wir sehr schnell reagieren. Das Wort Stress gab es vor Tausenden von Jahren natürlich noch nicht. Das wurde erst in den 1930er Jahren salonfähig durch den Stressforscher Hans Seyle.

Positiver Stress – negativer Stress

Bei Stress wird unterschieden zwischen einer positiven Belastung oder positivem Stress (Eustress) und der negativen Belastung bzw. dem negativen Stress (Distress). Je nachdem, ob es sich nun um positiven oder negativen Stress handelt, reagiert ein Mensch unterschiedlich darauf. Eine typische Stressreaktion bei negativer Belastung ist zum Beispiel die Flucht oder die Leugnung. Eine Stressreaktion im positiven Fall hingegen kann zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit oder Konzentration führen. In allen Fällen geht es dem Körper darum, bestmögliche Leistung abzurufen. Wer jetzt allerdings unter einer negativen Dauerbelastung leidet, zum Beispiel im Job aber auch im Privatleben, und keine Möglichkeit hat, sich von dieser Belastung zu erholen, kann an diesem Stress  erkranken. Zu den bekanntesten Folgen gehört zum Beispiel der Burnout. Der bedrohliche Stress sorgt dafür, dass ein Mensch seinen Aufgaben nicht mehr gewachsen ist und sich komplett erschöpft fühlt. Aber auch Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Bluthochdruck oder Herz-Kreislaufprobleme können durch zu große, negative Stressbelastung entstehen.

Stress-Symptome, Stress-Ursachen und der Umgang damit – verschiedene Tipps

Es gibt eine ganze Reihe von Symptomen, die durch Stress ausgelöst werden, berichten Experten. Sie haben hier direkt ein paar Tipps für den Umgang mit den häufigsten Symptomen zusammengestellt. Vielleicht tragen die Ideen ja dazu bei, dass auch du den Alltag besser, bewusster und entspannter meistern kannst.

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