Unser Tipp für ein leckeres Festtags-Gericht: Rinderbraten mit Printensauce und Rotkohl

Braucht ihr noch eine leckere Rezeptidee für die Festtage? Wir haben für euch einen tollen Tipp für ein genussvolles Festtags-Gericht, das garantiert gut ankommt.

Küchenfeen aufgepasst

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen fallen, hebt nichts die Laune so sehr wie ein leckeres Essen beim Nachhausekommen. Gerade im Winter bieten sich hierfür kräftige bis deftige Speisen an, die die Kälte vertreiben und den verfrorenen Körper aufwärmen. Wenn es auf die Weihnachtsfeiertage zugeht, darf es ohnehin gern auch mal etwas üppiger zugehen. Alle Küchenfeen, egal ob männlich oder weiblich, sollten jetzt aufmerken: Wir bieten euch hier ein Rezept, das euren Gästen garantiert das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Stellt euch einmal vor…

Stellt euch vor, wie ihr eure Gäste aus der Kälte in euer behagliches Heim bittet. Während sie sich aus ihren Mänteln, Mützen und Handschuhen schälen, schließt ihr die Tür. Der verführerische Geruch der Speisen sucht sich langsam aber sicher den Weg in die Nasen eurer Gäste. Zimt, Nelken und Koriander vereinen sich zu einem olfaktorischen Feuerwerk und kitzeln die Geruchsnerven der Besucher. Was wird es wohl zu essen geben? Und welches Gericht verfeinern diese typisch weihnachtlichen Gewürze? Die Antwort: Der himmlische Duft entströmt der Printensauce, die das Fleisch begleiten wird. Ihr beobachtet zufrieden, wie sich Verzückung auf den Gesichtern breit macht und erste Ausrufe über eure hervorragenden Kochfähigkeiten werden laut…

Was sind eigentlich Printen?

Printen sind eine Form des braunen Lebkuchen, die seit 1820 mit eigener Rezepttradition in Aachen auch als „Aachener Printen“ erzeugt werden. Die Bezeichnung „Printe“ existiert laut Wikipedia-Eintrag schon viel länger und entwickelte sich aus dem englischen „print“ und dem niederländischen „prent“. Lebkuchen, auch Pfeffer-, Gewürz- oder Honigkuchen genannt, ist bereits seit der Antike bekannt. In einigen Orten wie etwa im belgischen Dinant wurde der Lebkuchen in bildhafte Formen gepresst und unter der Bezeichnung „Couques de Dinant“ als „Gebildbrot“ verkauft. Wikipedia lässt uns wissen, dass ursprünglich bevorzugt religiöse Motive als Backform verwendet wurden. „Im frühen 19. Jahrhundert bestimmten französische und danach preußische Soldatenmotive die Printenform. Ähnlich dem Humor des rheinischen Karnevals konnte man so, zumindest symbolisch, den ungeliebten Besatzern den Kopf abbeißen“, so die Autoren des führenden Netzlexikons.

Gute Laune inklusive

Der leckere Rinderbraten mit Printensauce jedenfalls wird bei euch sicherlich für genussvolle Weihnachtsstimmung sorgen – gute Laune inklusive. Genießt die Zeit mit euren Lieben, genießt die Festtage und vor allem genießt das Essen. Guten Appetit und eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.

PS: Falls ihr nach dem Essen das Bedürfnis verspüren solltet, euch zu bewegen, so macht doch einen schönen Winterspaziergang. Auch dieser kann ein Genuss für die Sinne sein.