Valentinstag einmal anders

Der Valentinstag ist der Tag der Verliebten. In Deutschland beispielsweise beschenken sich an diesem Tag Tausende von verliebten Pärchen unter anderem mit edlen Schokoladenpralinen oder roten Rosen. Aber wie sieht es eigentlich in anderen Ländern aus? Und was hat laut einer Studie Schokolade mit eurer Bereitschaft zu tun, sich zu verlieben?

Valentinstag weltweit

Die USA zählen zu den Valentinstag verrücktesten Ländern überhaupt. Ob Lebenspartner, Eltern, Freunde oder sogar Haustiere: Jeder erhält am 14. Februar ein kleines Präsent. Das kann von Pralinen und Blumen über ein Valentinstagsmenü im Restaurant bis hin zu einem pinken Hundebett für den vierbeinigen Liebling reichen. Und wer kennt nicht die US-Filme und -Serien, in denen am Valentinstag unter den Schülern ein Beliebtheitswettbewerb um die meisten Schokoladentafeln, Rosen oder Karten entbrennt? Es waren übrigens auch US-Soldaten, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland stationiert waren und den Valentinstag-Brauch zu uns brachten.

Noch verrückter geht es jedoch etwas weiter südlich in Argentinien zu. Die Argentinier feiern ab dem 14. Februar gleich eine ganze Woche lang die Liebe und im Juli noch einmal die Süßigkeiten-Woche, in der es erneut Naschereien für die Liebsten gibt.

Etwas weniger ausgelassen, aber genauso spannend feiert man in Japan. Am 14. Februar beschenken die Frauen die Männer ihres Lebens mit dunkler Schokolade. Dabei wird zwischen Giri Choco für gute Freunde oder Kollegen und der teureren Honmei Choco für den Partner oder Schwarm unterschieden. Doch die Damen gehen nicht ganz leer aus. Genau einen Monat später, am sogenannten White Day, revanchieren sich die Männer mit weißer Schokolade.

Korea feiert übrigens ähnlich, jedoch mit einem zusätzlichen Feiertag am 14. April. Am Black Day betrauern die koreanischen Single-Frauen nicht ganz ernstgemeint ihr Dasein, essen schwarze Jajangmyeon-Nudeln und kleiden sich ganz in schwarz. Vielleicht sollten diese Singles zukünftig mehr Schokolade essen?

Valentinstag wissenschaftlich

Tatsächlich stehen Schokolade und Liebe laut einer Studie aus dem Jahr 2014 in einem engeren Zusammenhang, als viele bisher vielleicht angenommen haben. Forscher fanden heraus, dass süße Geschmackswahrnehmungen, wie beispielsweise durch Schokolade, dazu führen, hypothetische Beziehungen positiver zu bewerten. Die Befragten zeigten darüber hinaus eine größere Bereitschaft, eine Beziehung einzugehen oder ein größeres romantisches Interesse gegenüber einem potenziellen Partner zu entwickeln.

In der Studie bekamen die Probanden zur Erzeugung des süßen Geschmackserlebnisses Kekse und ein Limonadengetränk. Anschließend sollten sie sich anhand eines Profils entscheiden, ob sie die jeweilige Person treffen wollen. Die Ergebnisse bestätigen, dass die Teilnehmer durch die Süße ein gesteigertes generelles sowie ein gesteigertes spezielles romantisches Interesse gegenüber der dargestellten Person entwickeln.  

Allerdings beliefen sich diese Resultate lediglich auf potenzielle oder hypothetische Beziehungen. Auf bereits bestehende Beziehungen hatte ein süßes Geschmackserlebnis leider keinen gesteigerten positiven Einfluss. Kosenamen wie „Süße/r“ oder Ausdrücke wie „die Liebe ist süß“ erscheinen damit auf einmal sehr viel lebensnaher und das Schenken von Schokolade am Valentinstag auch sehr viel logischer.

Für alle, die nun zum Valentinstag noch etwas Süßes für ihren Liebsten oder ihre Liebste selbst machen wollen, haben wir eine schöne Rezeptidee: unsere Love Cake Pops!