Was es mit dem Flow-Zustand auf sich hat …

Ihr habt sicherlich schon einmal von dem Begriff Flow-Zustand gehört. Oder vielleicht eher den Ausdruck „im Flow sein“. Aber was hat es damit eigentlich auf sich? Und solltet vielleicht auch ihr diesen Zustand anstreben?

Was bedeutet „im Flow sein“ eigentlich?

„Flow“ – das kommt von „strömen“, „fließen“ und im Grunde beschreibt das den Flow-Zustand schon ziemlich gut. Ihr kennt sicher das Gefühl, wenn ihr vollständig in einer Tätigkeit aufgeht und alles um euch herum vergesst. Dann habt auch ihr schon den Flow-Zustand erlebt. In diesem Zustand lasst ihr eure Gedanken fließen und widmet euch voll und ganz einer Sache. Irgendwann seid ihr „im Flow“. Ihr müsst nicht mehr über eure nächsten Handgriffe nachdenken, alles passiert ganz automatisch. Dieses Phänomen tritt sehr häufig bei Kletterern oder Künstlern auf. Sowohl der Kletterer als auch der Künstler versinken vollständig in ihrer jeweiligen „Kunst“ und jeder nächste Handgriff oder Pinselstrich geschieht ohne groß darüber nachzudenken. Glücksgefühle rasen durch den Körper und es fällt schwer aufzuhören, bevor das Werk vollendet ist.

Wie komme ich auch „in den Flow“?

Wenn ihr euch einmal in den Flow-Zustand versetzen wollt, solltet ihr am besten rausgehen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es bei einem Spaziergang in der Natur am wahrscheinlichsten ist, in den Flow zu kommen. Irgendwann werdet ihr nur noch einen Fuß vor den anderen setzen, den Geräuschen um euch herum lauschen und hoffentlich alle Sorgen vergessen. Wenn ihr Freiluftmuffel seid und die Couch bevorzugt, kann auch ein gutes Buch hilfreich sein. Manche Geschichten können so fesselnd sein, dass man mit dem Lesen nicht mehr aufhören kann bis man weiß, wie es für den Protagonisten ausgeht. In unserem Audio-Podcast, hier, könnt ihr weitere Möglichkeiten erfahren, wie ihr euch in den Flow-Zustand versetzen könnt. Wenn ihr wollt, schafft ihr euch am besten eine ruhige Atmosphäre, um zuzuhören.

Warum sollte ich das überhaupt wollen?

Der Flow-Zustand eignet sich optimal um den Kopf frei zu bekommen. Sorgen wie die Präsentation nächste Woche, Liebeskummer oder Streit mit dem besten Freund können euch eine lange Zeit beschäftigen und möglicherweise sogar vom Schlafen abhalten. Mit dem Flow-Zustand könnt ihr all dem für einen Moment entkommen — ein Genussmoment eben.