Was kommt in meinen Osterkorb?

Die Osterzeit naht, mit Primeln und Narzissen, Sonne und Frühlingsgefühlen. Ostern erfreut uns stets mit besonderen Köstlichkeiten; auch wenn wir diesmal, verursacht durch die Corona-Epidemie, sicherlich ein ganz anderes Fest erleben als sonst: keine gemeinsamen großen Familienzusammenkünfte, keine Osterparty mit Freunden und so weiter. Dennoch können und sollten wir es uns anlässlich der Feiertage schön und behaglich machen und die Tage mit Genuss begehen. Ob als WG im gemeinsamen Hausstand oder als Paar, ob mit der Kernfamilie unter einem Dach oder per gut geplanter Videotelefonie-Schalte.

Osterkorb, Was kommt in meinen Osterkorb?

Foto: (c) :relations, Frankfurt am Main, 2019/2020

Osternest: Erlaubt ist, was gefällt — und schmeckt

In meinem persönlichen Osterkorb, den ich mir selbst befülle, darf natürlich der Schokohase nicht fehlen. Ich bin da eher der zurückhaltende Typ und bevorzuge die kleineren Schokohasen am Stiel, oder auch mal einen selbstgebackenen Osterhasen-Keks. Wobei: Ostergebäcke gibt es ja auch vielfältig im Lebensmittelhandel. Besonders wichtig sind die Schoko-Eier, und da fahre ich das volle Programm auf: klein aus Milchschokolade, der allbekannte Klassiker. Dezent mit cremiger Nougatfüllung, das ist für mich seit Jahren der Dauerbrenner. Lasst uns nur hoffen, dass das diesjährige Ostern nicht so heiß wird und die Eier noch vor ihrer „Entdeckung“ schmelzen! Mein wirkliches Highlight aber sind Schoko-Eier mit Krokantfüllung. Der leichte Crunch und die unterschiedlichen Texturen in wunderbarer Harmonie, das macht sie aus.

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Foto: (c) :relations, Frankfurt am Main, 2019/2020

Baiser- und Fondant-Eier: Zum Fest gibt es eine große Vielfalt

Für einige dürfen die hartgekochten, bemalten Eier keinesfalls fehlen, das käme einem Sakrileg gleich. Für andere wieder sind es die delikaten Marzipan- und Zucker-, Dragee- bzw. Baiser-Eier. Nicht wenige lieben die berühmten Fondant-Eier, eben jene, die aussehen wie kleine Spiegel-Eier. Auch Studentenfutter und Müsliriegel passen sehr gut in den Korb. Trockenfrüchte und ein Apfel muten vielleicht ein bisschen altmodisch an, bringen dafür aber willkommene Abwechslung ins Nest. Natürlich muss es nicht zwangsweise etwas zum Schlemmen sein: Ein kleines Geschenk, eine Bastelvorlage, Farben zum Malen, ein Briefchen oder ein Gedicht, all das erfreut zur Osterzeit. Egal, was am Ende darin landet, wichtig ist, dass der Korb Freude macht.

Tradition: Eier bemalen gehört für viele Familien immer noch dazu

Besonders für die kleineren unter uns ist das Fest stets eine Wonne. Sie können sich kreativ austoben beim Eier bemalen. Eine Tradition, auf die viele Familien nicht verzichten möchten. Das Schöne für die Kids (und die Erwachsenen) ist: Sie können ihre eigenen Muster entwerfen, Farbkompositionen kennenlernen oder herausfinden, dass das Endresultat bei mehr als drei gemischten Farben oft braun wird statt bunt. Besonders das Suchen der Ostereier – oder Nester und Geschenkkörbe – ist eine wunderbare Tradition. Das geht in den eigenen vier Wänden genauso wie im eigenen Garten. Während sich die Erwachsenen beim Verstecken verausgaben können, kommen die Kinder beim Suchen voll auf ihre Kosten – und können beweisen, wie gut sie inzwischen die Geheimverstecke im Haus oder dem Garten kennen.

Bleibt zuhause. Haltet Abstand. Lasst euch nicht unterkriegen. Und: Ein Spaziergang mit der Kernfamilie oder dem Partner an der frischen Luft ist auch was Schönes. Das Genuss-tut-gut-Team wünscht euch viele genussvolle Ostern!

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