Weihnachtsmärkte gibt es nun schon seit mehr als 700 Jahren, mit ihrem Spielzeug, der Krippe und den aromatischen Gewürzen.
Das verspricht Genuss: Die Weihnachtsmärkte sind wieder da

Im vergangenen Jahr machte die Corona-Pandemie sämtlichen Weihnachtsmärkten in Deutschland einen ordentlichen Strich durch die Rechnung. Es fielen alle Märkte und begleitenden Veranstaltungen aus. In diesem Jahr soll das anders werden – selbst wenn die Infektionszahlen wieder deutlich gestiegen sind. Solange die Hospitalisierungsrate unter den kritischen Werten bleibt, haben viele Kommunen (in Abstimmung mit den jeweiligen Landesbehörden) unter Vorbehalt grünes Licht gegeben. Hoffen wir das Beste. Denn wer möchte nicht wieder den Lichterglanz der aufwändig geschmückten Stände und Buden mit Kunsthandwerk, Weihnachtsdekoration und Co. bestaunen, dem Duft von süßen Mandeln und Zuckerwatte folgen, eine Bratwurst genießen und einen wärmenden Punsch oder Saft trinken. Auch Lebkuchen, Bethmännchen, Plätzchen, Gewürzbonbons und schokolierte oder zuckerglasierte Früchte bringen viele Besucherinnen und Besucher in Verzückung. Manch eine oder einer freut sich zudem auf die schier endlose Auswahl an Schoko- und Schaumküssen, die Händler vor Ort auch in extra großen Varianten anbieten. Wo vorhanden darf die obligatorische Fahrt auf einem historischen Karussell mit Pferden, Muscheln und Co. oder im großen Winter-Riesenrad mit fantastischer Aussicht auf den Markt nicht fehlen.

Bei aller Vorfreude – die Regeln beachten

2021 starten viele Weihnachts- und Wintermärkte früher als sonst, und manche bleiben bis ins neue Jahr geöffnet. Viele Kommunen, Marktbetreiber und Vereine haben aufwändige Hygienekonzepte erarbeitet. So dehnen sich in verschiedenen Städten die Weihnachtsmärkte auf größeren Flächen oder dezentraler als sonst aus, um Gänge zu verbreitern und mehr Abstand für die Marktfans zu gewährleisten. Überfüllte Plätze und Gedrängel soll es nicht geben. Regional unterscheiden sich die Konzepte durchaus. Ein Blick auf die individuellen Regeln lohnt sich vor jedem Besuch. Mancher Markt verfährt nach 3G-Regel, andere setzen auf 2G – und des Öfteren werden beide Konzepte in einer Stadt umgesetzt, je nach Stadtteil und Markt. In Berlin etwa soll das der Fall sein.

Wer sich über die größten Weihnachts- und Christkindlmärkte und ihre Regeln in diesem Jahr einen Überblick verschaffen will, kann z. B. auf der Seite von Travelbook nachschauen: https://www.travelbook.de/news/weihnachtsmaerkte-2021

Weihnachtsmärkte in Deutschland – Gemütlichkeit mit langer Tradition

Weihnachtsmärkte gibt es nun schon seit mehr als 700 Jahren, mit ihrem Spielzeug, der Krippe und den aromatischen Gewürzen. Der Münchener Nikolausmarkt (heute: „Münchner Christkindlmarkt“) wurde erstmals 1310 urkundlich erwähnt. Der „Frankfurter Weihnachtsmarkt“ zählt zu den ursprünglichen und sogenannten echten alten „Weihnachtsmärkten“. Zum ersten Mal wurde er im Jahr 1393 urkundlich erwähnt. Er ist mittlerweile ein Exportschlager, der allein in Großbritannien in vier Städten von zumeist deutschen Schaustellern betrieben wird: in Birmingham, Manchester, Edinburgh und Leeds. Zu den berühmten und beliebten Märkten zählen auch der Nürnberger Christkindlesmarkt mit ebenso langer Tradition. Und natürlich darf auch der romantische Weihnachtsmarkt am Dresdner Schloss nicht unerwähnt bleiben. Es gibt übrigens eine ganze Reihe von Weihnachtsmärkten, die als besonders romantisch bzw. nostalgisch gelten, selbst wenn sie nicht zu den großen Veranstaltungen zählen. Eine nach Bundesländern gegliederte Übersicht findet ihr hier: https://www.deutsche-weihnachtsmaerkte.de/weihnachtsmarkt/nostalgisch/

Ob Groß oder Klein: Wir wünschen euch eine wunderbare Vorweihnachtszeit. Genießt den festlichen Budenzauber der vielen Weihnachtsmärkte in Deutschland. Lasst euch die vielen Leckereien schmecken. Lauscht der Advents- und Weihnachtsstimmung, die durch die Märkte schwingt. Und wo sich in eurem Umfeld Vereine insbesondere engagieren: Unterstützt auch diese möglichst mit einem Besuch.

 

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